Unser Ort


Honkling liegt auf 482m ü.N.N. und 2,6 km nördlich von Gschwend.

Die ersten überlieferten Erwähnungen datieren um die Jahre 1338 und 1563 und können heute schriftlich nicht mehr nachgewiesen werden.

Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1660, seinerzeit noch mit der Schreibweise „Hohnkling“. Das „h“ fiel später einer Schreibreform zum Opfer. Weiter schriftliche Erwähnungen sind aus den Jahren 1789/90 und 1906 – mit der heutigen Schreibweise „Honkling“.

Der Name leitet sich vom althochdeutschen Wort „klinga“ ab, was so viel wie „Gebirgsbach“ oder „Sturzbach“ bedeutet. Die erste Silbe im Namen lässt sich wohl durch die Lage oberhalb des Tales mit dem Zufluss zum Rauhenzainbach erklären.

Kirchlich und schulisch gehörte Honkling bis ca. 1870 nach Vichberg (dem heutigen Fichtenberg). Danach wurde man an die Kirchengemeinde Gschwend angeschlossen. Wahrscheinlich fand zu dieser Zeit auch der Schulwechsel nach Gschwend statt. Dies bedeutete für die damaligen Bewohner und Schüler eine enorme Erleichterung denn die Strecke nach Gschwend war einen Kilometer kürzer, man musste den Wald nicht mehr durchqueren und auch die große Steigung fiel damit weg.

Verwaltungstechnisch war Honkling früher ein Teilort der Gemeinde Unterrot und gehörte damit zum damaligen Oberamt Gaildorf. Im Jahre 1938 wurde das Oberamt Gaildorf aufgelöst und Unterrot sowie Honkling wurden dem Kreis Backnang zugeteilt. Bei der Gemeinde- und Kreisreform im Jahre 1972 wurde auch der Kreis Backnang aufgelöst. Unterrot wurde nach Gaildorf eingemeindet und gehörte fortan zum Kreis Schwäbisch Hall-Crailsheim.

Die Honklinger Bürger entschieden sich in einer Abstimmung, die in der Gaststätte Waldeslust stattfand, mit deutlicher Mehrheit für die Zugehörigkeit nach Gschwend. Am 01. April 1972 wurde Honkling von Unterrot nach Gschwend eingemeindet und gehörte fortan zum neu geschaffenen Ostalbkreis. Diese Änderung hat noch bis heute Bestand.

Quellen:

Honkling, früher und heute von Paul Schmidt
Heimatbuch der Gemeinde Gschwend von Walter Konietzny